Wurstgrenze

Der Püppi isst gerne Woscht. Einkaufen muss ich sie grundsätzlich bekleidet in kugelsicherer Weste, denn eines fehlt der Wursttheke: eine Selbstschussanlage. Jawohl! 

der Püppi | ROCK IN DA BLOG
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Es kommt durchaus vor, dass in der Auslage eine bestimmte Sorte Wurst liegt, deren Namens- oder Preisschild nicht lesbar oder vorhanden ist.

 

Metzgereifachfleischverkäuferin: „Sie wünschen?“

Der Püppi: „Was ist denn das für eine Wurst?“

„Die hier?“

„Nein, die da…“

„Die?“

„Ymym auch nicht, die daaa“

„FINGER WEG!!! Keine Finger über der Thekengrenzzone! Wo kämen wir denn hin, würde da JEDER seine Finger reinhalten? Treten Sie einen Schritt zurück und entfernen Ihre Hände! Also welche Wurst?“ *Himmelfahrtskommandoblick*

„Wenn Sie mich hinter die Grenze lassen, würde ich versuchen, mit Ihrem Allesschneider meine Hände zu entfernen..."

 

Die Leute hinter mir denken ich sei geisterkrank. Es ist ja nicht so, dass ich sämtliche Wurstsorten antatsche, ablecke, an die Decke werfe, um zu prüfen, ob sie al dente ist und sie meinem Hintermann ins Gesicht klebe. Damit mir künftig beim Woschteinkauf keine gravierenden Fehler unterlaufen, werde ich mir einen Laserpointer anschaffen. Im besten Fall hat die Grenzschnepfe eine Rot-Grün-Sehschwäche und falls nicht, verhaut sie mich halt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Mel (Donnerstag, 18 August 2016 22:42)

    Ich liebe diesen Blog, er bringt mich immer wieder auf's Neue zum Lavhen!